Diesmal war ich wieder sehr früh in den Kalkfelsen des Oberpfälzer Juras unterwegs. Ich kenne die Übernachtungsplätze der Bläulinge und Schachbretter. Es ist der 28. Juni 2016 um 6 Uhr morgens. Sonnenaufgang war bereits um 5:09 Uhr, doch das wäre etwas zu früh. Jetzt ist es bereits so hell, dass man die Falter leicht findet und man hat noch genug Zeit, um einen guten Standort zu suchen.

Schachbrettfalter an ihren Schlafplätzen

Ausrüstung

Da ich mir alle Möglichkeiten offen halten wollte habe ich das große Gepäck dabei. Benützt habe ich aber nur eine DSLR mit 100er Makro und Makroblitz, das große Stativ und ein Speedlight auf dem Joby Gorillapod. Für die Übersichtsfotos reicht das Handy. Mit dieser Ausrüstung ist man für jede Makrosituation gut gerüstet.

Verhalten

Die Schmetterlinge verharren so lange reglos an ihrem Platz, bis die aufgehende Sonne sie entweder direkt trifft oder genug Kraft hat, um sie zu wärmen. Dann breiten sie die Flügel aus und bleiben noch ein paar Minuten sitzen bevor sie dann abfliegen. Diese Zeit gilt es zu nutzen. Besonders Gegenlichtaufnahmen haben es mir angetan.

Handyfoto

Erstaunlich finde ich die Ergebnisse mit dem Handy. Hier ist es ein Samsung Galaxy S7. Die Bilder sind trotz der noch nicht idealen Lichtverhältnisse schnell aus der Hand geschossen durchaus brauchbar.

Schachbretter

Habitat

Noch ein Wort zum Standort. Es ist die der Sonne abgewandte Seite eines Hügels. Das bedeutet, die Schmetterlinge weiter oben werden zuerst beschienen und dadurch aktiv. Man kann also, indem man immer weiter hinab steigt, sukzessive mehrere Standorte nutzen und so die Ausbeute erhöhen.

Das Habitat der Schachbrettfalter.

weitere Motive

Ich habe mich diesmal auf die Falter konzentriert, doch es gibt noch einiges mehr. I’ll be back.