Lightroom ist ein RAW-Konverter

Bibliothek

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Das heisst, das Programm kann die Rohdaten der Kamera auslesen, darauf die unterschiedlichsten Bearbeitungsschritte anwenden und das Ergebnis für die verschiedenen Anwendungen ausgeben.

Um aber den Vorteil des RAW-Formates nutzen zu können muss man natürlich auch in RAW fotografieren. Ich kann jedem, der seine Fotos nachträglich noch bearbeiten will, nur raten seine Kamera auf dieses Format umzustellen, wenn sie das unterstützt.

Selbstverständlich kann man auch JPG Dateien bearbeiten, aber die “Reserven” in den Lichtern und Schatten sind halt deutlich geringer und man hat folglich weniger Korrekturpotential.

Ansichtsmodi

Um möglichst effektiv mit seinen Bildern arbeiten zu können bietet Lightroom 4 verschiedene Ansichtsmodi zur Wahl. Jeder ist für einen bestimmten Zweck optimiert.

Rasteransicht

Rasteranschicht (G)

Rasteranschicht (G)

Hier sieht man die Miniaturen seiner Fotos und kann leicht mehrere Fotos auswählen, um diese quasi in einem Rutsch zu bearbeiten. Wenn mehrere Fotos ausgewählt sind und “automatisch Synchronisieren” aktiviert ist, dann wirken sich die Änderungen auf alle ausgewählten Fotos aus.

Im Beispiel links bin ich in der Sammlung “Bunstifteffekt” und sehe alle Bilder mit 3 oder mehr Sternen.

Lupenansicht

Man konzentriert sich auf 1 Foto, kann hineinzoomen, um es auf Fehler zu untersuchen. Beispiel siehe das Geierauge oben.

Vergleichsansicht

Vergleichsansicht (C)

Vergleichsansicht (C)

Wenn man mehrere ähnliche Fotos hat und sich für eines entscheiden muss, dann stellt man hier einem Favoriten einen Kandidaten gegenüber und kann somit sehr leicht vergleichen und aussortieren.

Übersicht

Übersicht (N)

Übersicht (N)

Nutze ich persönlich eher selten, aber man sieht hier alle ausgewählten Fotos nebeneinander und kann leicht aussorieren. Im Beispiel vergleiche ich 3 Fotos aus der Schnellsammlung.